Cevennen Sommer 18

Endlich ist es soweit – und wir fahren in die lang ersehnten Sommerferien. Unser Reiseziel – die Cevennen in Frankreich.

Wir starten um 17.00 Uhr in Bern und fahren via Lausanne – Genf- Valence bis St. Paul Trois Chateaux im Rohnetal wo wir auf dem PP des Intermarché irgendwann nach 23.00 Uhr ankommen und nächtigen. Von Lausann bis Nyon hatten wir Stau. Grund: Das Paleau Festival in Nyon und seine motorisierten Besucher.

 


22. Juli – Parc National des Cevennes

Wir haben gut geschlafen auf dem grossen Parkplatz. Am Morgen kaufen wir im Intermarché von St. Paut Trois Chateau noch das nötigste ein: Käse, Bier, Wein und Baguette … dann gehts los.

Wir fahren via Bourg St-Andéol weiter Richtung Vallon du Pont d’Arc. Beim Belvue oberhalb B. St-Andeol ein erster Halt mit Frühstück und toller Aussicht aufs Rohnetal – auch der Mont. Ventoux ist im Dunst zu erkennen. Weiter gehts durch Les Vans Richtung Villefort (D901) und Génolhac (D906) weiter zum Col de la Croix  de Bérthel (D998).

Parc National des Cevennes

Hier beginnt er, der Parc National des Cevennes

Und schon sind wir mitten drin in den Cevennen ….

Wir finden einen schönen Platz unweit des Passes und geniessen die tolle Aussicht auf die bewaldeten Hügel der Cevennen bei einem erfrischenden Bier. Und danach – eine kleine TOUR auf dem Velo muss natürlich auch noch sein:

Gestern sind die Profis der TdF hier vorbei gefahren. Heute folgen wir Bardet und Co. ein kurzes Stück auf ihren Spuren; von Vialas hinauf zum Col de la Croix de Bérthel (1088 M.ü.M.)
https://www.strava.com/activities/1727707947

 


23. Juli – Le Pont de Montvert

Wir haben einigermassen (gut) geschlafen in den ‘Montagne du Bouges’ – es blies die ganze Nacht ein starker Mistral über die Berge des Zentralmassiv und rüttelte am ‘Camperino’ und am seligen Schlaf.

Montagne du Bouges

Unser Schlafplatz in den Montagne du Bouges

Nach dem Z’Morge sind wir am Quellgebiet der Tarn vorbei runter gefahren nach ‘Le Pont de Montvert’. Auf dem ‘Camping municipal de Gilliaou’ haben wir uns gemütlich eingerichtet. Danach ein kurzer Bummel zur Boulangerie und zum Lebensmittelladen.

Camping municipal de Gilliaou

Unser gemütliches Plätzchen Camping municipal de Gilliaou

Nach einem gemütlichen Nachmittag im Liegestuhl haben wir noch eine kleine TOUR mit dem Velo gemacht, hinauf in die Hochebene von Villaret und L’Hermet, landschaftlich sehr schön und mit 20km und 390 hm angenehm kurz, mal abgesehen von einem misslichen Plattfuss am Rennvelo.

 


24. Juli – Source de Tarn

Wir verbringen einen weiteren Tag in ‘Le Pont de Montvert’, resp. in der wunderbaren Umgebung und machen eine schöne TOUR ins Quellgebiet des Tarn; zuerst zum ‘Col de Finiels’, dann weiter über Naturstrassen vorbei am ‘Ref. de l’Aigle’ (in diesem Abschnitt ist die Gravelroad sehr ruppig) zum ‘Chalet de Perce Neige’ und zu ‘Le Mas de la Barque’ mit Restaurant, E-Mountenbike-Vermietung, Ferienhäusern etc. Hier trinken wir was, bevor es weiter über eine rel. ruppige Naturstrasse Richtung ‘l’Hôpital’ – ‘Villeneuve’ zurück nach ‘Le Pont de Montvert’ geht (Ab l’Hôpital ist es wieder eine Asphaltstrasse).

 

Die TOUR misst 48km und 1115hm und ist nur bedingt Rennvelotauglich, z.T. ist die Gravelroad doch sehr ruppig und mit dem RV kein Vergnügen. Besser eignet sich ein Gravelbike oder evt. ein MTB.
https://www.strava.com/activities/1727679747

 

Zurück auf dem Camping stelle ich mit Schrecken fest, dass ich meine Satteltasche verloren hab. Die Halterung sitzt noch fest an der Sattelstange, aber die Tasche fehlt. So ein Sch…….

Das Bild ist ziemlich missraten – kein Wunder bei der Aufregung!

Nach der Mittagspause fahre ich nochmals die ganze Strecke zurück bis ‘Le Mas de la Barque’, der letzte Punkt an dem ich sicher weiss, dass ich die Tasche noch am Velo hatte. Es ist recht heiss und es sind nochmals 34km und 700 hm die ich mit dem Rennvelo bewältige, die Hälfte davon wieder auf der ruppigen Naturstrasse – Stööööhn. Die Tasche hab ich leider nicht gefunden, entweder sie liegt irgendwo im Ginster oder jemand hat sie aufgelesen?

Viel schöner wäre das gewesen – baden in den kühlen Becken des Tarn, direkt am Camping gelegen oder bei der Dorfbrücke:

Nachtrag vom September 2018: Die Fa. ORTLIEB hat sich sehr kulant gezeigt und sowohl die Satteltasche als auch den Inhalt ersetzt/vergütet.

 


25. Juli – auf den Spuren der Tour de France

Wir sind immer noch in ‘Le Pont de Montvert’, es ist friedlich hier, nicht all zu heiss, die Boulangerie hat sehr feine Sachen und der Camping ist super günstig (11.25€ für Camperino mit zwei Personen/Tag, ohne Elektrisch – wir haben ja unsere eigene Stromversorgung mit copin-solar.ch). Heute Nachmittag waren wir in der Tarn baden – sehr erfrischend!

Unsere kleine TOUR am Morgen (mal wieder auf den Spuren der grossen TOUR) führte uns zuerst auf der D998 talauswärts, dann auf einer schmalen Bergstrasse nach ‘Rûnes’ und von hier auf den Spuren der TdF bis zum ‘Col de Montmirat’. Auf der D35 wieder zurück und durchs Hochland vorbei an ‘La Brousse’ wieder zurück zum Camping. Sehr schön und für’s Rennrad bestens geeignete Strassen: https://www.strava.com/activities/1727679770

Nachmittags kleiner Dorfbummel (Das Dorf ist sehr klein):

 

Noch was für Imker – Baumstrünke als “Bienenkästen” umfunktioniert:


Auf der Ostseite des ‘Col de la Croix de Berthel’ gibt es einen kleinen Hang voll mit solchen “Bienenhäusern” zu bewundern.


26. Juli – Marché in Florac

Am Morgen fahren wir mit den Velos die 20km das Tal runter nach Florac, weil dort heute Markttag ist (Donnerstag) – kann man machen, muss man aber nicht – der Marché ist nicht überwältigend).

Am Nachmittag war faulenzen angesagt, abends aufräumen – Morgen fahren wir weiter in die ‘Gorges du Tarn’, in die Tarnschlucht, nach ‘Malène’ ist geplant.

 

Badebecken in der Tarn an der D998, an der Strasse nach Florac

Badebecken in der Tarn an der D998, an der Strasse nach Florac


27. Juli – Malène + Meyrueis

Heute haben wir Le Pont de Montvert verlassen, sind in Florac einkaufen gegangen und dann Richtung Malène durch die Tarn-Schlucht gefahren. In Malène wollten wir auf den Camping. Wir sind aber erst gegen 12.30 dort angekommen: Camping complét! Voll also, ausgebucht, nix Camping! Der Parkplatz im kleinen Ort wird auch als Stellplatz benutzt, für uns aber heute definitiv zu heiss (34°) und zu wenig attraktiv um hier zum bleiben. Nach einer Mittagspause am Tarn sind wir darum weiter gefahren, etwas planlos zuerst. Aber dann haben wir uns für die ‘Gorges de la Jonte’ und ‘Meyrueis’ entschieden. Hier haben wir wieder einen schönen Camping gefunden:

Camping ‘Le Pré de Charlet’ (www.camping-cevennes-meyrueis.com) direkt am ‘La Jonte’ gelegen, hier noch ein Bach. Platz # 34 ist unser Geheimtipp!

 


28. Juli – Causse Méjean

Das erste mal in diesen Ferien ist heute Morgen der Himmel nicht blau, sondern grau. Hä? was soll das?

Nach dem Z’Morge sind wir deshalb zuerst mal mit den Velos ins Städtchen Meyrueis gefahren zum Einkaufsbummel (viel haben wir ja nicht gebraucht).

Kerze anzünden in der Kirche für Kinder und Enkelkinder, ein beliebtes Ritual in den Ferien….

Kerze anzünden in der Kirche für Kinder und Enkelkinder, ein beliebtes Ritual in den Ferien….

Nach einer kurzen Mittagspause auf dem Camping sind wir noch zu einer schönen Rundtour in die ‚Causse Méjean‘ gestartet. Das Wetter hat sich mittlerweile ‘eingependelt’, es ist locker bewölkt, immer mal wieder drückt die Sonne durch. Auf der D996 fahren wir zum ‘Col de Perjuret’, dann links hinauf in die ‘Causse Méjean’. Causse sind Kalkplateaus, die vor Millionen Jahren aus dem Meer entstanden sind. Zum Schluss der TOUR fahren wir am Rande der ‘Gorges de la Jonte’ auf der D986 zurück nach Meyrueis.

Tourdaten: ca. 40km, 570hm
https://www.strava.com/activities/1734036643

 

Energiegewinnung fürs E-Bike von Sabine: Mobiles 110 Wp Solarmodul.
Leider geht das nicht einfach so direkt vom Modul zum E-Bike, das wäre super. Zwischen Solarmodul und E-Bike-Akku benötigt man noch eine Reihe technischer Geräte wie der Solarladeregler, die 12V-Speicherbatterie und das 12V-Ladegeräte von Bosch, um den 500W-Akku aufzuladen.

Mehr zum Thema: https://copin-solar.ch/e-bike-und-solarstrom/

29. Juli – Causse Noir

Heute haben wir richtig ausgeschlafen, ist ja auch Sonntag! Dafür sind wir dann etwas spät auf die Velos gekommen. Trozdem haben wir eine schöne TOUR durch die ‘Causse Noir’ und durch die ‘Gorges de Trévezel’ gemacht. Aber heiss wars heute Nachmittag, ca 34°!!! Dafür gab’s danach in ‘unserem’ Bach eine richtig gute Abkühlung:

Im ‘Cafe de la Place’ in Lanuéjols gibts leckere Holzofenpizza mit selbst gemachtem Teig! Empfehlenswert.

Strecke: ca. 62km, 980hm
https://www.strava.com/activities/1736395391


30. Juli – Mont Aigoual

Heute Morgen haben wir den schönen Camping in Meyrueis verlassen und sind via Col Perjuret zum Mont Aigoual (1569 M.ü.M.) gefahren. Bei guter Fernsicht soll man von da ans Mittelmeer und in die Alpen sehen. Tja, irgendwie konnte man den Dunst in der Ferne auch als Meer deuten, aber gesehen haben wir weder die Alpen, noch den Mont Ventoux oder gar das Mittelmeer. Schön war’s trozdem da oben, und auch die Temperaturen weit angenehmer als unten in den Niederungen der Zivilisation. Wir haben einen Spaziergang mit Heidelbeerschmaus und 500m Alpinwanderung gemacht und einen Hinkelstein gepflanzt:

Nach einem erfrischenden Mittagssalat und einem erholsamen Mittagschlaf unter der Zwergföhre sind wir weiter Richtung Le Vigan gefahren. Jetzt sitzen wir auf einem sehr einfachen Camping am L’Arre in Avéze und freuen uns darüber, dass die Nächte hier in den Cevennen angenehm kühl werden. Am frühen Abend haben wir eine schöne Abkühlung in diesem kleinen Flüsschen gefunden.

Camping am L’Arre in Avéze
Leider ist das Bild recht schlecht, ich habs verpennt, rechtzeitig Fotos zu machen.

31. Juli – Cirque de Navacelles

Heute Morgen gleich wieder zusammengeräumt und den Camping Richtung ‘Cirque de Navacelles’ verlassen. Der Camping ist idyllisch an der Arre gelegen, vorallem die Plätze am Flüsschen sind empfehlenswert.

Camping Laparot, F-30120 Mollieres Cavaillac | camp.laparot@gmail.com

Zuerst auf der D999 Richtung Alzon. Bei ‘Les Trois Ponts’ haben wir bei einer Bäuerin Gemüse und Früchte gekauft: Echt reife, baumfrische Pfirsiche schmecken einfach fein!

Weiter über die D158 nach Blandas und von dort zum Aussichtspunkt: Wunderbare Sicht auf die einzigartige ‘Cirque de Navacelles’

Eine anfänglich recht steile Strasse mit engen Haarnadelkurven versehene Strasse führt hinunter in den Talkessel von Navacelles. Im kleinen Dorf wird es wärend der Hochsaison ziemlich eng, der kleine Ort ist beliebt und gern besucht, auch wegen der einzigartigen Badeplätze in der Vis mit Badebecken und Wasserfall:

Den richtigen Punkt zum fotografieren des Wasserfall habe ich leider nicht gefunden.

In der Mittagshitze haben wir unweit des Dorfes bei der Brücke über die Vis einen schönen Platz unter einer Platane gefunden. Siesta, baden (eisig kalt – da fragt man sich wie bei der Hitze das Wasser in den Bächen und Flüssen so kalt sein kann?), Pick-Nicque, Siesta … wäre ein schöner Platz zum Übernachten. Leider ist es verboten, wie uns eine nette Dame in Uniform am frühen Abend erklärte.

So mussten wieder zusammenpacken und einen akzeptierten Schlafplatz suchen. Fündig geworden sind wir in Alzon (D999) auf einem offiziellen Stellplatz mit Entsorgungsstelle für Camping Cars:

Für einen Camper-Stellplatz ganz ok; kein Asphalt, rel. ruhig beim Sportplatz gelegen (Einfahrt direkt ab der Hauptstrasse mitten im Ort).


1. August – Nant an der Dourbie

Heute reisen wir weiter von Alzon via Col de la Barriere (D999) nach St.-Jean-de-Bruel. Hier ein erster Stop mit einem Café im ‘Café de Halles’, einer schönen alten Markthalle mitten im Dorf:

Weiter gehts durch die Gorges de la Dourbie nach Nant, einem kleinen mittelalterlichen Ort an der Dourbie. Wir suchen als erstes den Campingplatz Vialaret, etwas auserhalb des Ortes an der Dourbie (empfohlen im WOMO-Führer #22 ‘Languedoc und Russilion’). Es ist ein einfacher, familiärer Camping mit ** Sternen. Am Fluss gibts eine Badestelle, das Wasser ist gut knietief und wie immer recht kalt.

Nach einer Siesta und einem erfrischenden Bad im kalten Dourbie machen wir noch eine kleine Velotour: Cantobre – St-Sauveur – Montredon – Nant. (Es war recht heiss, 36,9° war die Temp.-Anzeige auf dem Garmin Edge 820). Trotzdem war’s schön und wir sind unterwegs auch noch zufällig in einen kleinen Bauernmarkt in Montredon gefahren, der Juli und August jeweils Mittwoch abends (ab 18.00) statt findet. Leider waren wir etwas zu früh, trotzdem konnten wir ein feines Bauernbrot und eine Wurst kaufen. Am Camp du Larzac (Militärgelände) vorbei gings dann zurück zum Camping, zum erfrischenden Bad im Fluss und anschliessend zum Apéro mit regionalem Bier, feinem Bauernbrot und Wurst.

‘La Brebis qui lit’ – (Das lesende Schaf), der wohl schönste Buchladen weit und breit zu finden in Montredon (Ca. 5km nördlich der D999 von Nant nach La Cavalerie).

Tourdaten: 25km, 470hm
https://www.strava.com/activities/1743336897


2. August – Gorges de la Dourbie

Heute sind wir mal ausnahmsweise ‘früh’ aufgestanden (06.45) um beizeiten auf’s Velo zu kommen, soll es doch am Nachmittag 35° warm werden.

Wir fahren um 8.00 los, es ist noch ca. 14° frisch, zuerst Richtung Cantobre – von da in die Gorges du Trèvezel bis Trèves (Kaffeepause), weiter zum Col de la Pierre Plantée und zum Col des Rhodes. Auf der D151 weiter auf einer wunderschönen Panoramastrasse hoch über der Gorges de la Dourbie nach Dourbies (Cola-Pause). Wieder hinunter ins Tal auf der schmalen kurvenreichen D151A + D114 nach St-Jean-du-Bruel und zurück nach Nant auf unseren Camping Vialaret:

Tourdaten: 55km, 795hm
https://www.strava.com/activities/1744858040

Der wohlverdiente Lese-Nachmittag im Schatten des Pflaumenbaumes

3. August – Col de L’Homme Mort

Gestern Abend haben wir (nach einigen Disskusionen) den Camperino reisefertig gemacht, damit wir heute Morgen beizeiten losfahren konnten.

Ziel: Durbies (Da waren wir gestern schon auf unserer Tour) und von da eine schöne Velotour in den ‚Montagne de Lingas‘ im Quellgebiet der Dourbie:

Tourdaten: 39km, 560hm
https://www.strava.com/activities/1747597236

Zum Mittagslunch und für die Siesta sind wir anschliessend auf den Mont Aigoual gefahren (Da waren wir schon mal – siehe 30. Juli – heute keine Fotos). Da oben ist es meist recht angenehm, was die Nachmittagstemperaturen betrifft, während unten im Tal bei 35°C ‚gekocht‘ wird.

Am späteren Nachmittag sind wir dann ins Vallée Borgne gefahren: D986 bis Valleraugue, dann D10 (sehr eng und kurvig, nichts für grössere WoMos) zum Col du Pas und weiter auf der D193 und D20 hinunter ins Vallée Borgne bis nach Saumane – L’Estréchure auf den Camping du Chateau de L’Hom (tönt nobel, ist aber nur 2** und sehr einfach, direkt am Flüsschen Gordon mit einem schönen Badebecken (Das Wasser ist bedeutend wärmer als drüben am Dourbie, es lässt sich richtig baden hier).

Badebecken im Gardon bei L’Estréchure (Camping du Chateau de L’Hom)

4. August – Corniche de Cévennes

Heute sind wir um Sieben aufgestanden, um in die ‘Corniche de Cévennes’ zu radeln. St.-André-de-Valborgne (Kaffeepause) – Le-Pont-Marés – D10C bis Le-Pompidou – D9 bis St.-Romane-de-Tousque – D39 bis Saumane und zurück zum Camping Chateau de L’Hom in L’Estréchure (Saumane):

Tourdaten: 49km, 700hm
https://www.strava.com/activities/1749188690

Nachmittag chillen auf dem Camping und im Fluss Gardon (Wir haben auf den Nachbarplätzen einen sehr lauten Familyclan mit zig Zelte bekommen – das stört etwas unsere beschauliche Ruhe).

Am Gardon beim Camping Chateau de L’Homme in L’Estréchure (Saumane)


5. August – Col de l’Asclier – St.-Restitut

Am letzten Tag am Gardon mache ich früh morgens noch eine kurze TOUR zum Col de l’Asclier. Sabine hat heute keine Lust auf Velo und Berge:

Nach dieser schönen Morgentour packen wir zusammen. Es geht langsam heimwärts, zuerst Richtung Cèze, dann ins Rohnethal.

Das Baden in der Cèze ist eine ganz neue Erfahrung in diesen Ferien. Das erste mal ist das Wasser richtig schön warm und ladet zum baden und verweilen ein. Diesen beliebten Badeplatz findest du bei der Brücke nördlich St. André de Roquepertuis (Einmündung D371 in die D980).

Nach diesem gemütlichen Badenachmittag fahren wir weiter ins Rohnetal bis Bolène und von dort ins kleine, hübsche St.-Restitut (Eines der schönsten Dörfer Frankreichs). Der grosse Parkplatz am Dorfrand ladet zum Übernachten ein, und in Fussdistanz findet sich ein attraktives Restaurant. Leider sind sie für heute Sonntag Abend schon ausgebucht, wie wir bei einem Glas Apérol in Erfahrung bringen, aber ganz in der Nähe soll noch ein zweites Lokal dieser Art sein. So bewegen wir uns nochmals und finden nach ca. 1.5km das wunderschön in einem Waldgarten gelegene Restaurant Les Buisses.

Wir essen das Ménu für 30€/Person und sind wirklich begeistert, ein Viergänger feinster Qualität und wunderschön präsentiert. Können/wollen wir gerne weiter empfehlen! Auch der plötzlich einsetzende Gewitterregen konnte diesen schönen Abend an diesem wunderschönen Ort mit sehr freundlichem Personal keineswegs trüben.

Wir übernachten auf besagtem P-Platz in St.-Restitut und schlafen ruhig und gut (auch Sabine). Angrenzend am PP ist eine schöne Boulangerie und Serge der Bäcker backt wirlich gute Brote! Nach dem Z’Morge gehts los nach St.-Paul Trois Chateau zum obligaten Einkaufen im Intermarché, an dann ab auf die Autobahn ….

6. August – Rückreise

Unser letzter Übernachtungsplatz auf dem PP von St.-Restitut

Der Parkplatz am Rande von St. Restitut

Tja, schön war’s in den Cévennen, nur leider waren die zwei Wochen viel zu schnell vorbei. Aber wir kommen gerne wieder, es hat uns gut gefallen, nicht nur wegen der schönen Landschaften, der guten Bäckereien und den günstigen Campingplätzen. Fernab vom Touristen-Mainstream gefällt es uns eh am besten.

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